Craniosacrale Therapie

Die Cranioenergetik hat ihren Ursprung in der Cranio-Sacralen-Therapie. Dies ist ein Teilbereich der Osteopathie. Sie kann als eigenständige Behandlungsform greifen und mit anderen Methoden kombiniert werden.
Der Craniosacrale Rhythmus ( hier CSR abgekürzt) gehört zum Bereich der sanften Medizin. Dem Klient wird Zeit und Raum gegeben, um eine Entspannung des eigenen Geistes, des Körpers und der Seele zu erreichen. Hier eröffnet sich ein Bereich in dem Heilung geschehen kann.
Die CS-Therapie hat ein breites Behandlungsspektrum und ist sehr effizient. Sie schwingt tief im Zentrum des Menschen. Das Nervensystem und letztlich der ganze Körper schwingt im Craniosacral-Puls. Es schwingt, da sich alles auf der Welt in Resonanz befindet.


Der Behandler/ die Behandlerin benötigt rezeptive Wahrnehmungsfähigkeit, Zentriertheit und energetische Verbindung. Es findet keine Manipulation statt und es gibt kein „Richtig“ und kein „Falsch“. Viele der Informationen, die der Therapeut über seine Hände vermittelt bekommt sind wissenschaftlich nicht erklärbar und dennoch sind sie da. Medizinischer HintergrundVom Cranium (Schädel) bis zum Os sacrum, das heilige (Kreuz-) Bein fließt der Fluss dieses Pulsationssystems. Die Bewegung entsteht durch die Volumenschwankung der Gehirnflüssigkeit in den Gehirnkammern; es bewegt z.B. die Schädelknochen in 6-12 Zyklen pro Minute. Von den Hirnhäuten, die über das große Hinterhauptsloch mit den Rückenmarkshäuten verbunden sind, geht die Bewegung an der Wirbelsäule entlang zum Kreuzbein. So ist der CSR im gesamten Körper über die Knochen, Muskeln und das Bindegewebe tastbar.

Früher ging die Wissenschaft davon aus, dass die Schädelnähte bei einem Erwachsenen fest verwachsen wären. Heute weiß man, dass sie beweglich sind und sich im CS-Rhythmus weiten bzw. annähern. Durch eine CS- Behandlung werden die Schädelnähte flexibel gehalten bzw. gedehnt. So verringert sich die Gesamtspannung im Körper und alles fließt besser. In den Hirnkammern (Ventrikelsystem) wird die Gehirnflüssigkeit (Liquor) produziert. Sie ist beim gesunden Menschen klar und farblos. Der Liquor fließt von den beiden Seitenventrikeln in die dritte Kammer im Bereich des Zwischenhirns. Von dort aus geht der Fluss über eine Verbindung zur vierten Kammer und weiter in den Raum um das Rückenmark. Diese Flüssigkeit bietet dem Gehirn Schutz, da es quasi darin „schwimmt“ und so bei Erschütterung gut eingebettet ist. Außerdem erfüllt sie eine Nährfunktion, indem Glukose, Eiweiße, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium und Cholesterin verteilt wird. Außerdem entledigt sich das zentrale Nervensystem von „alten“ Zellen und Abbauprodukten. Die CS-Therapie hat also auch eine reinigende und entschlackende Wirkung.